Donnerstag, 29. August 2013

Nata - Maun Tag 12

Um 0800 Uhr begaben wir uns auf die Straße in Richtung Makgadikgadi Nationalpark, wir hörten dass die Salzpfanne voll Wasser ist und mit ein wenig Glück würden wir auch Pelikane sehen. 
Also nix wie hin! 
Das Office war noch geschlossen aber wir durften trotzdem durchfahren. Entlang der Salzpfanne fuhren wir dann zu dem Plateau mit einer wunderschönen Aussicht über einen riesigen See. Auch Pelikane waren zu sehen, leider zu weit entfernt um Fotos zu machen. Wir genossen diesen Anblick. 
Weiter ging es durch den Park zurück nach Nata um die Hauptstraße nach Maun zu nehmen.
Ungefähr in der Mitte der Strecke bogen wir rechts ab in den Nxta Nationalpark um die Baines Baobab  zu besichtigen. Hier war wieder Offroad gefragt. Die Tiefsandpisten waren so tief und ausgefahren dass wir den Druck in den Reifen ablassen mussten um sicher durchzukommen. 
Gesagt getan, und los ging das Offroad Abenteuer. 
30 KM durch Tiefsandpisten fuhren wir mit unseren Jeeps durch die Kalahari bis zu den berühmten drei Schwestern, die Baines Baobab.
Diese Riesenbäume sind einfach überwältigend, gerade vor der Kulisse der Salzpfanne war es ein fantastischer Anblick. Jeder war hiervon begeistert. 
Nach einer gemütlichen Rast und Fotostop unternahmen wir unsere Fahrt weiter über die Pisten bis zur Hauptstraße. Hier musste der Reifendruck natürlich wieder aufgefüllt werden, jedes Auto hat einen kleinen Kompressor dabei, somit war dies kein Problem. 
In Maun angekommen bezogen wir unser Quartier und nach einem leckeren Essen gingen wir alle wieder recht zeitig schlafen. :-))
Morgen heißt es auf ins Okavango Delta, sicherlich ein Höhepunkt dieser Reise. Alle sind sehr gespannt.
Bis Morgen Euer Jörg Scharff









Hunters Road - Nata - Botswana Tag 11

Morgens um 08.30 Uhr liessen wir die beeindruckenden Viktoriafälle hinter uns und machten uns auf den Weg in Richtung Südwest nach Botswana.
Wir fuhren entlang der alten Hunters Road in Richtung der Grenze von Pandamatenga.
Eine traumhafte Landschaft erwartete uns. Elefanten und Antilopen kreuzten unseren Weg und brachten uns somit Abwechslung und Erlebnis. Es ist einfach immer wieder beeindruckend diese Tiere in freier Wildbahn, besonders im Familienverbund zu beobachten.
Die Grenze erreichten wir mitten im Busch. Ein kleines Grenzhaus wartete auf uns. Zuerst wurden wir gefragt ob wir Waffen dabei hätten, was wir natürlich verneinten (hier reisen viele Jäger durch).
Freundlich und ohne Probleme erledigten wir die Zollformalitäten und konnten wesentlich schneller wie erwartet in Botswana einreisen. 
Nun waren es noch ca. 200 Km bis zu unserer Lodge in Nata, direkt an dem Makgadikgadi Nationalpark gelegen. Auf dem Weg erzählte ich ein wenig über die Geschichte Botswana, Zimbabwe und ihren dazugehörigen Persönlichkeiten, welches hochinteressant ist. (Cecil Rhodes etc) 
In unser traumhaften Lodge angekommen bezogen wir unsere Chalets und einige entspannten noch ein wenig am Pool.
Abends war unser Dinner unter freiem Himmel mit fantastischem Sternenhimmel und gegen 2200 Uhr hieß es wieder Farmers Midnight.
Morgen geht es zuerst in die Salzpfanne und dann weiter über Baines Baobab nach Maun, dem Tor zum Okavango. 
Bis morgen Euer Jörg Scharff 











Dienstag, 27. August 2013

Viktoriafälle Tag 9 und 10

Morgens um 0930  Uhr verließen  wir unser luxuriöses Hausboot und begaben uns in Richtung Osten nach Zimbabwe. 
Der Grenzübergang hier ist immer etwas abenteuerlich, man weiß nie was auf einen zukommt. Zeitweise kann dieser Übergang 2-3 Stunden dauern, aber wir hatten Glück!
An der Grenzstation angekommen, kam uns bereits Piki entgegen, eine Hilfe bei der Station welcher bereits aus Windhoek organisiert wurde. 
Wir mussten pro Person ein Einreiseformular ausfüllen und jeder 30 USD für das Visum bezahlen. 
Dann musste pro Auto insgesamt 4 Formulare ausgefüllt reden, welches Piki dann für uns erledigte, ein wahnsinniger Papierkrieg. Pro Auto hieß es dann nochmal 145 USD. Zimbabwe ist innerhalb eines Jahres sehr teuer geworden, was auch daran liegt dass die Wirtschaft ganz langsam wieder in Schwung kommt. 
Wir fuhren nach 1,5 Stunden erleichtert die 60 KM nach Viktoriafalls Stadt. 
Hier bezogen wir unser 5-Sterne Hotel "the kingdom" für die nächsten beiden Nächte. 
Gerade jetzt ist die Konferenz der unwto (weltweite Organisation für die Minister im Tourismus von 157 Länder).
Als wir in Vikfalls ankamen, mussten wir stoppen weil hier ein Riesentross von Polizeiautos, Limousinen, ein kompletter Truck mit schwerbewaffneten Soldaten und eine lange Schwarze Limousine die Strasse passierte, man meinte der Krieg wäre ausgebrochen.:-)) 
Im Nachhinein hörten wir dann, dass es der Präsident Mugabe gewesen ist. Na ja !!?? 
Der Vorteil bei einer solchen Konferenz ist dass die gesamte Stadt von Polizisten und Sicherheitskräften bestückt ist.
Wir  ließen uns aber nicht beirren und machten uns am Nachmittag auf den Weg die Viktoriafälle zu besichtigen. 
Für viele Menschen sicherlich ein Kindheitstraum, einmal an den Viktoriafällen sein zu können. 
In diesem Sinne genossen wir jede Minute und Aussichtsplattform bei einem der sieben Natur-Weltwunder.
Wir spazierten etwa 2 Stunden entlang der Fälle und es wurden natürlich jede Menge Bilder gemacht!
Viktoriafalls ist auch eine Hochburg für Action und Fun. Folgende Ausflüge werden angeboten: auf Elefantenrücken durch den Busch reiten, Walk with the Lions, Rafting (eines der härtesten der Welt), Bungee Jumping, Bungee Swing , helikopterflüge und vieles mehr.
Da die Fälle jedoch so schön sind, beschlossen wir den nächsten Tag wieder dorthin zu gehen und diese Wassermassen einfach zu genießen. 
Den ersten Abend nahmen wir das Abendessen im Hotel ein und den zweiten Abend gingen wir dann zu dem Restaurant "Mama Afrika" , ein afrikanisches Spezialitäten Restaurant mitten in der Stadt.
Diese Fälle waren sicherlich für viele auch ein Highlight dieser Reise, da man sich diese nicht so groß und breit vorstellt. Wieder ein gigantisches Erlebnis! 
Morgen heißt es nun auf nach Nata/Botswana entlang der alten Hunter Road. 
Alle sind wieder sehr gespannt. 

P.S. Haare mussten noch geschnitten werden :-))

Bis morgen Euer jörg scharff 


















Montag, 26. August 2013

Chobe Nationalpark mit dem Hausboot erleben Tag 7

Was für ein Tag! 
Morgens um 0830 Uhr machten wir uns auf in Richtung Osten. Auf dem Weg dorthin stoppten wir kurz an der Strasse um wunderschöne Holzelefanten einzukaufen. Die Preise waren äusserst günstig und beide Seiten waren happy, denn fast jeder kaufte einen Elefanten und das Grinsen ist einfach nicht mehr aus des Verkäufers Gesicht gewischen.
In  Katima Mulilo, wurde der Tank nochmals aufgefüllt und dann ging es Richtung Südost nach Ngoma/Grenze. In Ngoma war die Grenzkontrolle angesagt. 
Namibia Ausreise verlief problemlos. Dann fuhren wir durchs Niemandsland über die Ngomabrücke und den Chobe Fluss in Botswana hinein. Hier wurde eine sogenannte Veterinärskontrolle  durchgeführt. Wir mussten mit den Schuhen über einen nassen Lappen mit irgendeiner Flüssigkeit, das Fahrzeug durch ein Becken mit dreckigem Wasser fahren :-)) und dann kam Afrika live. 
Die gekauften Elefanten dürfen nicht nach Botswana eingeführt werden, sagte die zuständige Dame! Alle waren bereits traurig.
Ok sagte ich, und lächelte mit Ihr, was können wir jetzt tun, denn diese Elefanten sind für unsere Lieben  zuhause.
Sie lächelte zurück und sagte mir dann, ok jedes Auto kauft bei mir noch ein Souvenir und wenn nochmals Kontrollen kommen, sagt ihr das die Elefanten bei ihr gekauft worden sind. 
Ich wusste natürlich dass hier nie wieder Kontrollen kommen, aber es war die einzige Möglichkeit. Wir alle lachten und kauften unser kleines Souvenir, natürlich zum Festpreis -an handeln war nicht zu denken :-))
Das war Afrika live - interessant und clever :-)) das weitere Grenzprozedere ist dann ohne Probleme und freundlich vonstatten gegangen. 
Weiter ging unsere Fahrt nach Kasane, wo wir auf unserem Hausboot eincheckten.
 "The Pride of Zambezi".  
Ein traumhaftes Hausboot mit 6 Kabinen, Bar, Restaurant und alles was dazu gehört. Das Boot war uns! Wir wurden äußerst freundlich mit einem Welcome Drink begrüßt und es wurde uns alles erklärt.
Danach wurden die Kabinen verteilt und jetzt hieß es erstmal ein kühles Bier.
Gegen 1400 Uhr nahmen wir dann unser Mittagessen ein und das Boot legte ab und fuhr gemütlich den Chobe entlang. Rechts und links am Ufer standen die Elefanten, Flusspferde im Wasser, Büffel, Antilopen etc. Einfach traumhaft. Jeder war begeistert und lobte das Reiseunternehmen :-)))
Wir machten es uns auf der Terrasse gemütlich und beobachteten die Tiere von Deck aus, ein einmaliges Erlebnis. Am späten Nachmittag legten wir dann am Ufer an. Alfred kam auf einmal an Deck    
und teilte uns mit , dass soeben ein Leopard gesichtet wurde. Wir alle stiegen also in unser Beiboot und machten uns mit ihm auf den Weg zu dieser Stelle (die Sonne war bereits am untergehen)
Dort angekommen warteten wir ein wenig und tatsächlich hinter den Bäumen kam er auf einmal hervor, ein prachtvolles Tier. Wir beobachteten ihn und dann sprang er noch auf einen Baum und legte sich dort auf den Ast, alle waren begeistert -was für ein Abschluss des Tages.
Mit tollen Eindrücken zurück auf unserem Boot nahmen wir das sehr leckere Abendessen ein und hatten noch eine gemütliche und lustige Runde an Deck, bis es dann um 2200 Uhr wieder hieß 
Farmers Midnight und alle gingen schlafen.
Morgen werden wir nah dem Frühstück mit dem Boot eine Pirschfahrt entlang des Flusses unternehmen. Der Chobe Nationalpark zählt zu den tierreichsten Parks in ganz Afrika und beherbergt über 35000 Elefanten.
Am Nachmittag ist dann ein Angelausflug für die Männer geplant.
Wir sind schon ganz gespannt und freuen uns sehr auf den morgigen Tag.
Bis Morgen 
Euer jörg scharff