Donnerstag, 19. September 2013

Heimflug

" Sei nicht traurig dass es vorbei ist, sei froh das es gewesen ist"

"Wer einmal von den Quellen Afrika's trank, wird wiederkehren um seinen Durst zu stillen"


Leider müssen auch wir nun unseren Heimflug antreten. 
Ich bedanke mich bei meinen Mitreisenden - Ihr seid ein Spitzenteam! 
Heinz, Marion, Willi, Trudie, Theresia . 
Egal ob wir Schwierigkeiten hatten oder unplanmässige Dinge eintrafen, nie gab es Stress oder sogar 
Angstzustände ( Denke da an unseren ersten Tag :-)) ) 
Da wir eine Schweizer Mitbürgerin dabei hatten, gab es sehr viel zu lachen wenn die Eifeler ihren Dialekt sprachen und dann versuchten dieses zu übersetzen, das war einfach göttlich und hat viel Bauchweh durch Lachen verursacht!!!
Beispiele : 
Mach nicht so ein bahei 
Die Eier sind milde 
Etc. 
Vielen dank das Ihr dabei ward !!
Mir hat es riesigen Spass gemacht und eine große Freude bereitet Euch mein Afrika näher zu bringen. 

Ich bedanke mich auch bei meiner Reisebüro und Veranstalter  Mannschaft in den Büros - vielen Dank ohne Euch wäre so etwas gar nicht möglich !!!!!
Danke natürlich auch an meine Lieben zuhause !!! 
Danke Mama! Danke Papa! 




Okahandia

Heute war entspannen und Koffer packen angesagt. 
Die schöne Lodge bot alle Annehmlichkeiten für einen ruhigen und entspannten Nachmittag.
Ich fuhr nochmal nach Windhoek um die Sache mit dem Auto zu klären.
Andere fuhren nach Okahandia auf den Holzschnitzermarkt und kauften wunderschöne Schnitzereien für kleines Geld. 
Am Abend sahen wir einen grosses Grillbuffet aufgebaut und wir fragten nach was denn heute so besonders wäre. Es stellte sich heraus das eine Konferenz von Total im Hotel stattfand und  der Minister für Energie und Rohstoffe in unserem Hotel war. Wir genossen diese Vorzüge :-)) 
Der Abend klang mit ein paar Gläschen Wein und einem Rückblick auf das Erlebte aus.



Etoscha Park und Ombili Stiftung

Ein erlebnisreicher aber auch sehr langer Tag liegt hinter uns! 
Bereits um 0530 Uhr klingelte der Wecker, um 0630 Uhr war Abfahrt mit gesamten Gepäck. Bevor wir die Ombili Stiftung besuchen möchten wir noch eine dreistündige Pirschfahrt durch den Park erleben. 
Wir fuhren zu unserem ersten Wasserloch, nach Kalkheuwel, dies ist eines der schönsten Wasserlöcher im gesamten Park. 
Als wir dort ankamen sah es zuerst ziemlich leer aus, ich sagte entweder ist keiner da oder aber Löwen 
Und tatsächlich ein einzelner männlicher Löwe lag im hinteren Bereich und entspannte sich.
Man konnte sehen dass er seine Mahlzeit bereits gehabt hatte, denn der Bauch war prall gefüllt.
Somit konnten die Impalas auch in nur 5 Meter Entfernung an ihm vorbei spazieren. Bei hungrigen Löwen absolut undenkbar. 
Als er dann wieder im Busch verschwand machten wir uns auf zum nächsten Wasserloch.
Hier sahen wir zuerst Zebras, Impala, eine Giraffe , manche wollten schon zum nächsten Wasserloch
aber wir warteten, was sich auch als absolut richtig erwies.
Aus dem Busch kam eine Herde von 70 Elefanten zum Wasserloch marschiert (wurden gezählt).
Ein gigantisches Schauspiel wie alle anderen Tiere Platz machten damit die Elefanten trinken konnten.
Wir verbrachten über eine Stunde am Wasserloch und genossen den Anblick dieser majestätischen Tiere.
Die Zeit schritt voran und wir hatten noch die Ombili Stiftung auf dem Programm. Ombili ist eine Stiftung, die nur aus Spendengeldern funktioniert. Hier werden die Buschmänner, Frauen und Kinder auf das moderne Leben vorbereitet, denn damals bei der Unabhängigkeit hat man keinen Platz für die Buschmänner geschaffen. Wiedermal wie immer in der Geschichte hat dieser Volksstamm verloren, obwohl es die Ureinwohner des Landes sind. 
Eine Farmersfrau machte sich ran und gründete diese Stiftung um diesen Menschen zu helfen. Mittlerweile wird sie stark aus Deutschland unterstützt. 
Takki der Farmer erklärte uns liebevoll und voller Überzeugung wie hier die Hilfe vonstatten geht. 
Es ist Hilfe zur Selbsthilfe!!! 
Wir sahen den Garten, den Kindergarten , die Schule und das gesamte Gelände. 
Insgesamt leben nun 400 Buschleute dort und 280 Kinder werden unterrichtet. 
Jeder war ergriffen und fasziniert und ich glaube so manche Weihnachtsspende ist bereits registriert. 
Nach einem ca. 2,5 stündigen Aufenthalt traten wir unsere Weiterfahrt nach okahandia an.
Gegen Abend erreichten wir unsere schöne Lodge inmitten der Berge um Windhoek gelegen.
Müde und zufrieden gingen wir schlafen. 






















Tsumeb und Etoscha Park Tag 13

Heute reisten wir bereits früh um 0800 Uhr ab, da wir auch früh und zeitig im Etoscha Park ankommen wollten. 
Die Fahrt ging über Teerstrasse bis nach Tsumeb, eine alte Minenstadt der Deutschen, wo wir im Minenhotel auch einen kleinen Mittagsimbiss einnahmen.
Gegen 1430 Uhr  erreichten wir dann die Etoscha Pfanne. Zuerst bezogen wir die wunderschönen Zimmer in Namutoni, die alte Festung der schutztruppen ist als Lodge umgebaut und liegt mitten im Park. Der Vorteil der Lage ist die Möglichkeit länger im Park auf Tierbeobachtung gehen zu können. 
Eine halbe Stunde später saßen wir auch wieder in unseren Autos um auf Pirschfahrt zu gehen. 
Wir fuhren verschiedene Wasserstellen an und sahen Zebras, Giraffen, Gnus, Springböckchen , Impala 
und sogar eine Gruppe Elandantilopen. 
Fast gegen Schluss wurden wir dann gestoppt, weil eine Gruppe von 40 Elefanten über die Strasse marschierte , direkt vor unseren Autos - ein gigantisches Schauspiel. 
Pünktlich zum Sonnenuntergang erreichten wir unser Camp und nach einer lustigen Runde mit gutem Essen im Innenhof der alten Festung gingen wir zufrieden und müde zu Bett. 
Morgen heißt es schließlich früh aufstehen und ab auf die Pirsch. 
Bis morgen Euer Jörg Scharff 









Caprivi und Rundu Tag 12

Es ist Samstag und die Stadt ist komplett ruhig. Schon verrückt wenn man Rundu auch zu Werktagen kennt. Die zweitgrößte Stadt Namibias ist während der Woche mit afrikanischen Leben vollgestopft. 
Hochinteressant dieses Chaos zu beobachten, indem doch alles am Ende irgendwie funktioniert. 
Wir fuhren heute die d3402 entlang einheimischer Dörfer und entlang des Okavango Flusses bis Rundu. 
Unterwegs stoppten wir in einem sheebee (wir nannten es bushbabybar) um eine gekühlte Coca Cola zu uns zu nehmen und das Treiben aus nächster Nähe zu beobachten. 
Wir machten einem kleinen Jungen eine Riesenfreude als wir ihm eine Packung Keckse schenkten, er rannte sofort zu seiner Hütte und teilte mit seinem Bruder, das war wunderschön anzusehen!
Der Kleine hat so richtig von Herzen gegeben. 
Gegen 1500 Uhr kamen wir in unserer Lodge an und bezogen die Zimmer. 
Denn Nachmittag entspannten wir dann am Pool.
Leckere Steaks wurden uns abends gereicht und wieder um 2200 Uhr hieß es Farmers Midnight! 
Morgen geht es in die Etoscha Pfanne, und alle sind bereits sehr gespannt. 
bis morgen. euer Jörg Scharff 












Freitag, 13. September 2013

Mahangu Park und Offroad

ÜHeute machten wir uns um 0900 Uhr auf den Weg in Richtung Westen. Mahango Safari Lodge war unser ziel. Mahangu eIn kleiner Park am Anfang des Caprivi Gebietes, mit wunderschöner Landschaft und Tierreichtum gerade um die jetzige Zeit. 
Mit unseren 4x4 Autos bewegten wir uns problemlos im Park und fuhren eine Tiefsandpiste direkt an die Ufer des Okavango Flusses. 
Hier erwartete uns ein traumhaftes Bild. Im Hintergrund 4 Elefanten, direkt vorne am Wasser zahlreiche Antilopen, Vögel und Wasserbüffel. 
Einfach ein Traum und wir saugten jeden Moment förmlich auf. 
Weiter ging unsere Fahrt bis zum Kwetcha Point. Hier parkten wir unsere Autos oberhalb des Flusses und Bauten unser Picknick auf inkl. BBQ :-)
In traumhafter Natur mit wundervoller Aussicht genossen wir unser Mahl in vollen Zügen.
Den Rückweg nahmen wir dann über die 4x4 Strecke auf der anderen Seite des Parks, wunderschöne buschlandschaft mit Antilopen, Giraffen, Zebras und vieles mehr begeisterten uns. De Tiefsandpisten entlang der Büsche waren natürlich die Hauptattraktion und wir genossen jeden Moment. 
 Die Sonne neigte sich so langsam in Richtung Sonnenuntergang und wir machten uns auf den Heimweg. 
Pünktlich zum Sonnenuntergang erreichten wir das Gate und fuhren zurück zu unserer Lodge. 
Unser leckeres Abendessen nahmen wir auf der Lodge Terrasse ein, direkt am Okavango. 
Elefanten und Flusspferde waren auf der anderen Flußseite zu sehen und zu hören. :-) 
Mücken und Moskitos waren bis jetzt noch keine zu sehen gewesen. 

Nach einem wunderschönen und sehr geselligen Abend gingen wir wieder zufrieden und mit tollen Erlebnissen zu Bett. Bis morgen Euer Jörg Scharff