Donnerstag, 19. September 2013

Etoscha Park und Ombili Stiftung

Ein erlebnisreicher aber auch sehr langer Tag liegt hinter uns! 
Bereits um 0530 Uhr klingelte der Wecker, um 0630 Uhr war Abfahrt mit gesamten Gepäck. Bevor wir die Ombili Stiftung besuchen möchten wir noch eine dreistündige Pirschfahrt durch den Park erleben. 
Wir fuhren zu unserem ersten Wasserloch, nach Kalkheuwel, dies ist eines der schönsten Wasserlöcher im gesamten Park. 
Als wir dort ankamen sah es zuerst ziemlich leer aus, ich sagte entweder ist keiner da oder aber Löwen 
Und tatsächlich ein einzelner männlicher Löwe lag im hinteren Bereich und entspannte sich.
Man konnte sehen dass er seine Mahlzeit bereits gehabt hatte, denn der Bauch war prall gefüllt.
Somit konnten die Impalas auch in nur 5 Meter Entfernung an ihm vorbei spazieren. Bei hungrigen Löwen absolut undenkbar. 
Als er dann wieder im Busch verschwand machten wir uns auf zum nächsten Wasserloch.
Hier sahen wir zuerst Zebras, Impala, eine Giraffe , manche wollten schon zum nächsten Wasserloch
aber wir warteten, was sich auch als absolut richtig erwies.
Aus dem Busch kam eine Herde von 70 Elefanten zum Wasserloch marschiert (wurden gezählt).
Ein gigantisches Schauspiel wie alle anderen Tiere Platz machten damit die Elefanten trinken konnten.
Wir verbrachten über eine Stunde am Wasserloch und genossen den Anblick dieser majestätischen Tiere.
Die Zeit schritt voran und wir hatten noch die Ombili Stiftung auf dem Programm. Ombili ist eine Stiftung, die nur aus Spendengeldern funktioniert. Hier werden die Buschmänner, Frauen und Kinder auf das moderne Leben vorbereitet, denn damals bei der Unabhängigkeit hat man keinen Platz für die Buschmänner geschaffen. Wiedermal wie immer in der Geschichte hat dieser Volksstamm verloren, obwohl es die Ureinwohner des Landes sind. 
Eine Farmersfrau machte sich ran und gründete diese Stiftung um diesen Menschen zu helfen. Mittlerweile wird sie stark aus Deutschland unterstützt. 
Takki der Farmer erklärte uns liebevoll und voller Überzeugung wie hier die Hilfe vonstatten geht. 
Es ist Hilfe zur Selbsthilfe!!! 
Wir sahen den Garten, den Kindergarten , die Schule und das gesamte Gelände. 
Insgesamt leben nun 400 Buschleute dort und 280 Kinder werden unterrichtet. 
Jeder war ergriffen und fasziniert und ich glaube so manche Weihnachtsspende ist bereits registriert. 
Nach einem ca. 2,5 stündigen Aufenthalt traten wir unsere Weiterfahrt nach okahandia an.
Gegen Abend erreichten wir unsere schöne Lodge inmitten der Berge um Windhoek gelegen.
Müde und zufrieden gingen wir schlafen. 






















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