Donnerstag, 30. Oktober 2014

Namibia hautnah 12.Tag Windhoek und Heimflug

Heute ging es nach Windhoek. Kurze Stadtrundfahrt und Zeit zum shoppen.
Die Autos wurden zurück gebracht, was ohne Probleme vonstatten ging und wir machten uns alle 
Schweren Herzens zum Flughafen, natürlich mit der Freude auf zuhause aber auch mimt einer Träne im Auge dass wir dieses schöne Land nun verlassen müssen.

Ihr seid ein Spitzenteam, vielen Dank es hat mir riesig viel Spaß gemacht und wir hatten eine traumhafte Zeit zusammen ! 
Uwe, Luisa, Eva, susanne und Wolfgang 
Bis hoffentlich bald mal wieder !!!!! 

Ich bin sehr glücklich darüber, die teilweise langersehnten Träume unserer Gäste wahr werden zu lassen!
Das Strahlen in den Augen ist etwas ganz Besonderes und das Gefühl kaum zu beschreiben.
Und somit hoffe ich noch auf viele Träume die wir erfüllen dürfen.

Ich bin mit beiden Gruppen nun insgesamt 7000 KM gefahren und jeder KM war es absolut Wert. 
Nochmals vielen Dank an Alle - wir sehen uns !  :-))

Wie bereits Sir David Livingstone sagte : 
" Wer einmal von den Quellen Afrikas trank, wird wiederkehren um seinen Durst zu stillen" 

In diesem Sinne bis zum nächsten mal Euer Jörg Scharff 










Namibia hautnah 11.Tag AFRICAT und Elegant Farmstead

Was für ein wunderbarer Tag, 
Um 0800 Uhr machten wir uns auf den Weg in Richtung Süden. Unsere letzte Übernachtung auf elegant Farmstead musste erreicht werden. Vorher stoppten wir jedoch bei AFRICAT. 
Die üse Vereinigung hat sich zur Aufgabe gemacht verletzte Geparde und Leoparden wieder gesund zu pflegen und danach in freier Wildbahn wieder einzusetzen. Dies erfolgt um den Bestand der Geparde und Leoparden zu sicheren und zu schützen. Das ganze ist eine nonprofit Organisation und sehr beachtliches hier. Für Tiere alles gemacht wird. Insgesamt gibt es 6 Gehege von 6 bis 10 Hektar groß. Das ganze Areal der Lodge hat einen Umfang von 20000 Hektar !!!!
Bereits auf dem hinweg sah ein Auto von uns einen Leoparden auf dem Baum sitzen, leider war er zu schnell für ein Foto - aber ein gigantischer Anblick! 
Wir fuhren hinein wurden herzlichst begrüßt und gingen sofort auf Pirschfahrt mit unserem Guide. 
Wir sahen insgesamt 6 Geparde wie sie faul unter den Bäumen lagen, unglaublich welche Ähnlichkeiten doch der normalen Hauskatze bestehen. 
Anschließend ging es zur Klinik und man erklärte uns die Aufgaben welche hier vom Personal erledigt werden. Das war Hochspannung pur und Faszination zugleich. 
Am Ende der Pirsch legten wir noch eine nette Mittagspause dort ein und genehmigten uns einen leckeren frischen Salat. 
Weiter ging die Fahrt nach Okahandia , besuch des Holzschnitzermarktes und weiter zur unserem letzten übernachtungspunkt. 
Ein kleine Farm ca. 25 km von Okahandjia entfernt, die mit viel Liebe zum Detail in eine Lodge umgebaut wurde. Es ist immer wieder schön hier den Abschluss zu machen.
Ein leckeres Abendessen und ein guter Wein ließen den letzten Abend so richtig schön ausklingen. 
Morgen gehts zum Flughafen mit einem kurzen Stop in Windhoek und dann Heimflug nachhause. 
Leider leider .... 













Montag, 27. Oktober 2014

Namibia hautnah 10. Tag. Etoscha Nationalpark Afrikas Wildlife

Früh um 0630 Uhr machten wir uns nach einem kleinen Frühstück bereits auf den Weg in den Park. 
Am besten sieht man die Tiere früh morgens oder am Nachmittag/frühen Abendstunden. 
Wir fuhren hinein und schon ziemlich am Anfang lag ein männlicher Löwe im Busch und beobachtete 
seine Umgebung.Wir genossen diesen Anblick und fuhren weiter in den Park hinein. Das Wetter war bedeckt und es hingen Gewitter Wolken in weiter Ferne. Die Tiere verkrochen sich im Busch. Leider war der heutige Tag nicht so mit Tieren bestückt, aber wir waren ja bereits sehr verwöhnt. Wir sahen Elefanten im Busch, Zebras, zwei Löwen in weiter Ferne unter dem Baum, Giraffen, Kudus etc. 
Es war trotzdem ein wunderschöner Tag auf Pirsch. 
Selbst das Wasserloch bei Okaukejo, welches immer ein Garant für Tiere ist , war bis auf drei Giraffen wie leer gefegt. 
Abends fuhren wir  wieder zurück in unsere Lodge und erlebten ein leckeres Abendessen. Blitze gingen rechts und links von uns hinunter, das war der Grund Warndienst Tiere sich im Busch aufhielten. Wir erlebten sogar einen kleinen Regenschauer in Namibia. 
Müde und zufrieden machten wir uns in unsere wunderschönen Zimmer. 
Am nächsten Morgen besuchen wir AFRICAT und da freuenwir uns bereits sehr drauf. 
Bis morgen Euer jörg scharff 









Namibia hautnah 9. Tag Otjikondo Schulprojekt und Etoscha Park

Abfahrt um 0830 Uhr von unserer gemütlichen Lodge in Richtung Süden.
Otjikondo Schulprojekt war unser Ziel. Gegen 1000 Uhr erreichten wir die Schule. Wir wurden nett von Sarah (Schwiegertochter des Ehepaars Stommel). 
Sie zeigte uns die Einrichtungen, erklärte uns ausführlich wie die Dinge dort funktionieren und wir durften in die Klassenräume hineinsehen. In der 7. Klasse war gerade Unterricht bzw. Lernphase und wir durften kurz hineinschauen. Das war für alle ein besonderes Erlebnis. Die Kleineren waren gerade draußen Fußball am spielen. Lustig und doch gab es einige Jungs, die mit dem Ball richtig gut umgehen konnten. Bemerkenswert war,  dass fast alle barfuß spielten. 
Die Anlage von Familie Stommel ist Top gepflegt und wird hauptsächlich durch Spenden und Privatinitiative erst möglich. Einfach gigantisch was dieses Ehepaar hier für die Bevölkerung geleistet hat. Es ist mittlerweile ein Vorbild für viele Schulprojekte in Afrika.
Man muss es erlebt haben und auch die Geschichte gehört haben um dieses komplett zu verstehen. 
Es gibt ein Buch über die Familie Stommel "Aufbruch nach Namibia" welches ich nur empfehlen kann! 
Zurück am Parkplatz stellten wir fest, dass ein Auto von uns einen Plattfuß hatte. Also mussten wir ran und Reifen wechseln. Dieses ging zügig und problemlos. 
Alle Reifen gescheckt ging die Fahrt weiter zu unserem Tagesziel die Etoscha Safari Lodge.
Bereits um 1330 Uhr erreichten wir unsere Lodge und checkten ein. 
Sie liegt auf einer Anhöhe und bietet einen traumhaften Blick über die Etoscha und das umliegende Gebiet. Wir nahmen einen kleinen Mittagsimbiss ein und feierten den Geburtstag von Wolfgang mit mitgebrachtem Marzipankuchen -lecker ! Um 1500 Uhr machten wir uns auf den Weg in den Etoscha Nationalpark. Gespannt auf die Tiere fuhren wir von Wasserloch zu Wasserloch. Direkt am Anfang sahen wir ein Nashorn am Wegesrand. Versprach gut zu werden, was sich im Nachhinein auch als wahr herausstellte. Wir fuhren weiter in den Park hinein und sahen Kudus, Zebras, Warzenschweine , Gnus etc. An einem Wasserloch entdeckten wir dann einen männlichen Löwen, der ganz gemütlich in der Sonne lag. Die Antilopen herum waren äußerst aufmerksam und sehr vorsichtig . Herr Löwe war aber zu satt und zu müde um irgendeine Regung zu zeigen. Doch dann stand er auf und bewegte sich in unsere Richtung. Als Krönung brüllte er dann noch zu uns hinüber. Löwengebrüll geht immer wieder durch Mark und Bein.
Da die Zeit schon etwas vorangeschritten war mussten wir uns beeilen.
Wir begaben uns also auf den Hauptweg (Schotter) und gaben Gas, denn um 1900 Uhr schließen die Tore , und wenn man Pech hat muss man dann im Auto übernachten. Das wollten wir natürlich mit aller Gewalt verhindert. Mittlerweile war es 1840 Uhr und noch 30 KM zu fahren. Wir gaben Gas ! 
Links lief auf einmal eine Hyäne uns über den Weg, Zebras sogar eine ganze Familie Nashörner stand in der Steppe und schaute uns zu. 
Der absolute Knaller waren zwei Löwen (Männchen und Weibchen) die direkt am Straßenrand lagen, hier mussten wir natürlich stoppen. Die Löwen waren keine 2 Meter von uns entfernt, und es gab schon einen kleinen Adrenalinschub, besonders dann wenn das Fenster noch auf war. Fotos mussten gemacht werden , die Löwen schauten uns nur etwas komisch an, blieben aber ansonsten liegen.(Gott sei Dank). Nach dem fotoshooting hieß es dann Vollgas zum Gate. 
Wir erreichten das Gate um 1910 Uhr. Die Tore waren zu und die Dame gerade im Begriff nachhause zu gehen. Ich sprach Sie mit Engelszungen an und sie öffnete uns das Hauptor. Hinter uns wurde das Zwischentor bereits geschlossen, es war sozusagen eine Punktlandung. 
Erleichtert und glücklich rollten wir dann zu unserer Lodge. 
Leckeres Abendessen unter traumhaftem Sternenhimmel rundeten diesen Tag ab. 
Da Wolfgang Geburtstag hatte bekam er von der kompletten Mannschaft ein Geburtstags Ständchen gesungen inkl. Leckerer Torte. 
Er freute sich sehr über diese kleine Geste und wir alle genossen den Kuchen. 
Pünktlich zu Farmers Midnight ging es in die Betten, denn morgen war frühes Aufstehen angesagt - denn wir wollten wieder Tiere sehen. 
Freue mich riesig auf morgen 
Bis dahin Euer Jörg Scharff 















Sonntag, 26. Oktober 2014

Namibia hautnah 8. Tag Ein Tag bei den Himbas

Was für ein wundervoller Tag! 
Um 0830 Uhr trafen wir unseren Guide Mata Repo am Supermarkt von Opuwo. Mata buche ich schon seit Jahren für diese Himbatour. Er selbst ist Himba und fährt immer mit uns zu  Familien, die noch nach alter Tradition leben (also keine spezielle Touristenshow). Hier bekommen wir alles erklärt und auch gezeigt. Doch vorher müssen wir für die Familie einkaufen, denn die Bezahlung des Besuches läuft über Lebensmittel, was bereits zeigt dass wir hier das authentische Himba-Leben erfahren. Wir kaufen Mehl, Zucker, Tee, Brot und Öl für die gesamte Familie. Ein Einkaufswagen voll. 
Und los geht die Fahrt für ca. 30 Minuten bis wir im Busch bei der Himba Familie ankommen. Die Männer sind leider mit ihrem Vieh in den Bergen auf der Suche nach Wasser und frischem Gras.
Wir dürfen den Frauen bei der Arbeit zuschauen und erfahren alles über das Himba Leben. 
Eines der letzten Naturvölker unserer Erde , die noch nach alten Traditionen leben und arbeiten. Geld 
, Telefon, Fernseher etc. sind absolut tabu und auch nicht zu sehen. Alle sind beeindruckt und sprachlos. Die Freundlichkeit der Himba ist einfach überwältigend. Meine Tochter Luisa wollten sie bereits da halten, wogegen ich mich natürlich mit allen Mitteln wehrte. Dann bat man sie doch wieder zu kommen.  Wir wurden äußerst zuvorkommend und warmherzig empfangen, durften Fotos machen und Fragen stellen, die uns Mata entsprechend übersetzte und erklärte. 
Die  Himbas kennen kein Alter und Zeit wie wir es kennen. Es wird gerechnet in Neumond und Vollmond. Unglaublich interessant für uns alle und hat jedem den Horizont wieder ein Stück erweitert.
Gegen 1300 Uhr schauten wir uns dann noch in Opuwo um, gingen in eine ,lokale Bar, kauften noch Wasser und machten uns dann auf den Weg in Richtung Süden - in die Nähre des Etoscha Parks, die Rustik Toko Lodge. 
Gegen 1630 Uhr erreichten wir unsere Lodge und entspannten ein wenig am Pool oder Zimmer. 
Nachdem Abendessen sind dann 4 von uns auf eine Nachtpirsch aufgebrochen,
Mit Ranger und Scheinwerfer bewaffnet fuhr man über das Geländer der Farm / Lodge auf der Suche nach Giraffen, Antilopen und hoffentlich Geparden und Leoparden. 
Morgen besuchen wir die otjikondo schule - sicherlich auch wieder für alle ein ganz besonderes Erlebnis. Freue mich bereits sehr darauf und auch Luisa ist bereits sehr gespannt und will dafür früh schlafen gehen um morgen fit zu sein. 
Bis morgen Euer Jörg scharff