Donnerstag, 16. Oktober 2014

Botswana 13. Tag Von Savuti zum Chobe Park

Heute war wieder Offroad angesagt. 
Den Allrad haben wir nicht ausgeschaltet. 
Morgens um 0900 Uhr sollte Abfahrt sein, leider waren wir durch technische Probleme dann ca. 1 Stunde in Verzug geraten.
Aber das machte nichts in unserem Zeitplan aus, auch das ist Afrika , man muss halt manchmal flexibel sein und vor allem geduldig. 
Gegen 1000 Uhr machten wir uns dann auf den Weg in Richtung Norden. 
Sandpisten mit Tiefsand war unser ständiger Begleiter. Für die 120 KM planten wir wieder 6 Stunden
Fahrzeit, die wir auch benötigten. 
Unterwegs begnete uns der ein oder andere LKW sodass wir ein Ausweichmanöver Fähren mussten, was immer sehr spannend war im Tiefsand. 
Alle Fahrer machten einen fantastischen Job, keiner blieb stecken oder hatte eine Reifenpanne.
Kurz bevor die Teerstrasse wieder anfing stoppten wir an einer kleinen Siedlung wo eine Botswana Frau Souvenirs verkaufte. 
Weiter ging es dann auf der Teerstrasse bis zum Ngoma Gate. Hier wollten wir in den Chobe Park hineinfahren. Unsere Lodge liegt mitten im Park und gehört zu den besten Lodges im Delta.
Wunderschön gelegen direkt am Chobe River und natürlich inmitten der Wildnis. 
Leider durften wir in das Gate nicht hineinfahren, da hier die Gäste für die Chobe Game Lodge nicht registriert werden können. Also fuhren wir zurück zum nächsten Gate. Hier war es dann kein Problem. Ich registrierte alle Autos und Personen und wir fuhren durch den Park zu unserer Lodge.
Die letzten KM waren nochmals eine große fahrerische Herausforderung. Tiefsand und berghoch,  sodass wir mit Allrad nur im ersten Gang uns durchwühlen konnten. Aber jeder hat es geschafft! 
In der Lodge angekommen erhielten wir einen leckeren Welcome Drink und ein kurzes Briefing über die Lodge und unser Programm für den nächsten Tag.
Ich rufte unseren Vertreter der Vermietfirma an und wir regelten die Übergabe der Mietwagen. Gott sei Dank waren drei weitere Fahrer bereit mit mir nach Kasane zu fahren , was uns viel Zeit ersparte. Aber wie gesagt in Afrika muss man flexibel sein. 
Diese erledigten wir dann am nächsten Tag. 
Um 1630 Uhr hieß es dann Pirschfahrt mit dem Boot. Da der Park an den Chobe Fluss grenzt gehen die meisten Tiere zum saufen zum Fluss. Daher ist die Pirsch mit dem Boot ein besonderes Erlebnis. 
Wir sahen Elefanten, Hippos, Giraffen und vieles mehr ...... Leider keine Raubkatzen. 
Ich fuhr noch zum Flughafen um den vermissten Koffer wieder in Empfang zu nehmen, leider war das Büro schon geschlossen - also morgen wieder hin.
Abends hatten wir ein sehr leckeres Abendessen. Es gab noch einen Schlummertrunk und passend um 2200 Uhr lagen wir in den Betten. Weckruf war am nächsten Morgen um 0430 Uhr, damit wir die Tiere bei Ihren Morgenaktivitäten erleben können. 
Freue mich bereits riesig darauf.
Bis morgen Euer Jörg Scharff














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