Donnerstag, 23. Oktober 2014

Namibia hautnah 2.Tag durch die Tsaris Berge nach Soussusvlei

Heute morgen ließen wir es etwas entspannter angehen. Durch den langen Flug gestern und den anschließenden Fahrtag legten wir die Abreise auf 0930 Uhr, was für namibische Verhältnisse schon relativ spät ist. 
Unsere Lodge Lapa Lange bot uns jeglichen Komfort für eine spätere Abreise, sogar inkl. Wasserloch direkt bei der Lodge , was auch ständig von verschiedenen Tieren besucht wurde.
Ich selbst ließ morgens nochmals die Video Drohne fliegen um Aufnahmen von oben zu tätigen :-)) 
Wie immer waren alle Bedienstete der Lodge inkl. Besitzer nach draußen gekommen um zu sehen 
Was hier vor sich ging. Der Besitzer wollte natürlich sofort Aufnahmen haben. 
Wir verluden unser Gepäck und los ging's in Richtung Maltahöhe. 
Hier machten wir einen Stop im Maltahöhe Hotel, welches eine urige Bar mit einem gemütlichen Biergarten hat . Leckere Kaffeepause war angesagt. Vorher besuchten wir noch den Friedhof mit seinen Gräbern aus der Schutztruppenzeit, die deutsche Kolonialzeit, und ich gab die Erklärungen zu Deutsch Südwest Afrika bis heute. Geschichtsstunden waren angesagt :-))
Wir machten uns dann auf den Weg durch traumhafte Landschaften über den Tsaris Pass in den Namib Naukluft Park.
Es ist immer wieder überwältigend wir groß die Natur ist , und wie klein wir Menschen doch sind.
Dieses erkennt man in Namibia ganz besonders. Die Weiten, die sich ändernde Natur, traumhafte Berge, Pässe, Wüsten etc. Es ist einfach schwer zu beschreiben - man muss es erlebt haben. !!
Nach dem Pass legten wir unsere Picknick Pause ein, unter einem wunderschönen Kameldornbaum.
Weiter ging es in den Naukluft Park hinein. Diese Landschaft verschlug allem die Sprache, sodass ich über Funk fragte ob noch alle da sind :-)), als Antwort erhielt ich nur " einfach unglaublich"
Und ich kann es verstehen, selbst nach unzähligen Malen zieht es mich immer wieder in den Bann. 
Wir kamen in unsere Lodge Le Mirage gegen Nachmittag an. 
Eine wunderschöne Lodge, man meint eher man wäre in einem marokkanischen Wüstenschloss.
Die Lage ist gigantisch und Zimmer, Restaurant, Personal einfach top. 
Um 18.30 Uhr trafen wir uns zum Sundowner am Lagerfeuer und gingen anschließend zum Abendessen, welches wieder hervorragend  war. 
Danach bat ich Alle die Autos zu nehmen und mit mir ein Stück raus in die Wüste zu fahren, wo kein
fremder Lichteinfall mehr ist. 
Wir fuhren ca. 3 KM , machten die Lichter aus und standen unter einem gigantischen Sternenhimmel. Es war Neumond und daher die Sterne besonders schön, alle waren begeistert und sprachlos ! 
Wir legten uns auf die Dächer unserer Jeeps und genossen diesen traumhaften Anblick. Die Milchstraße und Satelliten konnten mit bloßem Auge erkannt werden. 
Luisa war sprachlos :-)) 
Morgen heißt es ab in die Dünen, frühes aufstehen und daher waren alle gegen 2200 Uhr in den Zimmern verschwunden. 
Freue mich schon sehr auf morgen 
Bis dahin Euer Jörg Scharff 












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