Freitag, 27. November 2015

Namibia hautnah Tag 10 Otijikondo Schulprojekt und Löwen

Ein herrlicher Sonnenaufgang weckte uns am frühen morgen. 
Nach einem wunderbaren Frühstück machten wir uns auf den Weg in das Schuldorf Otjikondo.
Die Fahrt dorthin war nur kurz, nach ca. einer Stunde erreichten wir unser Zwischenziel.
Die Kinder waren in der Schule und es hatte gerade zur Pause geläutet.
Wir wurden wieder einmal äusserst herzlich von Gilly (die Gründerin der Schule) empfangen und Sie erklärte Ihr Projekt und Ihre Leidenschaft mit vollem Herzblut. Sie sagte mir, dass Sie ein wenig Stress hätte und wir so eine Stunde besichtigen würden (Das Ministerium hatte den Schulschluss eine Woche vorverlegt und das ein Tag vor Schulende bekannt gegeben ). Insgesamt waren wir dann doch über 3 Stunden dort, weil Gilly dann einfach nicht aus dem Erzählen heraus kommt - einfach Toll !
Dann plötzlich aus freien Stücken fing eine Schulklasse von Mädchen im Alter von ca. 8 Jahren einfach an zu singen und zu tanzen - nur für uns. Viele waren zu Tränen gerührt. Die Lebensfreude dieser Menschen ist einfach nicht in Worte zu fassen. Ich hoffe dieses kann jeder mit nach Deutschland nehmen :-) 
Insgesamt sind da nun 240 Kinder und wir erhielten Einblick in den Schulalltag, die Probleme, durften die Kirche besichtigen und saßen  später noch gemeinsam mit Ihr und Ihrem Mann Rainer zusammen 
im Wohnzimmer. 
Ich kann nur das Buch empfehlen "Aufbruch nach Namibia", das erzählt die spannende Lebensgeschichte der FAmilie Stommel. Für Namibia Freunde ein absolutes Muss.
Alle waren tief beeindruckt von der Arbeit der Familie Stommel und nach einem kleinen Picknick machten wir uns auf den Weg in die Etosha Pfanne, sicherlich für einige das Highlight dieser Reise.
Unterwegs kam wieder für alle die vertraute Stimme "Harald fährt, alles gut! Und so erreichten wir das Gate zur Etosha Pfanne ohne weitere Zwischenfälle. Dort angekommen erledigten wir den Papierkram am Gate und fuhren zu unserem Camp. Dem Okaukejo Camp mitten im Etosha Park gelegen.
Hier ist mit Abstand das  beste Wasserloch des ganzen Parks, das ist der Grund warum wir dieses Camp ausgesucht haben. Im Park gibt es nur 3 staatliche Camps. Hier muss man leider bei service, Essen etc. Abstriche gegenüber der privaten Lodges machen, aber dafür hat meine eine fantastische Lage für die Tierbeobachtung, und das war ja der Grund warum wir hier waren :-) 
Wir bezogen unsere Zimmer und machten uns auf die erste Pirschfahrt
Ich schaute vorher im Ranger Buch nach wo denn Löwen entdeckt wurden. 
In diese Richtung machten wir uns auf. Es dauerte auch nicht lange , da entdeckte ich direkt an der Strasse im dichten Gebüsch einen männlichen Löwen mit seiner Beute liegen. Er hatte wohl vor kurzer Zeit ein kleines Springböckchen erlegt.
Es war einfach gigantisch wie er uns anvisierte und beobachte, alle waren restlos begeistert und fasziniert. Wir beobachteten das Schauspiel und machten natürlich jede Menge Fotos. 
Weiter ging es zum Wasserloch, unterwegs sahen wir Zebras, Gnus und Herden von Springböcken.
Am Wasserloch war dann das absolute Highlight, ein Löwenmännchen und ein Löwenweibchen beim Paarungsversuch! 
Ein gigantischer Anblick. Wir genossen die Zeit an dem Wasserloch, leider schritt diese voran sodass wir uns auf den Rückweg machen mussten. 
Da sah ich etwas, was ich in den ganzen 20 Jahren meiner Tätigkeit noch nicht gesehen hatte. Arbeiter hebten ein Loch aus und zwei Löwen schauten dabei zu. 
Total verrückt. 
Also wir hatten Löwen ohne Ende und waren überglücklich. Mit dem Sonnenuntergang rollten wir dann pünktlich in unser Camp. Nach dem Essen gingen wir dann noch zu Fuß zum beleuchteten Wasserloch im Camp und konnten hier Elefanten, Nashörner, Giraffen, Zebras, Springböcke beobachten.
Es war wieder einmal ein gigantischer Tag mit einfach nur beeindruckenden Bildern, die wohl niewieder aus den Köpfen verschwinden werden.
Morgen geht es weiter auf Pirsch, freue mich bereits sehr daruf, bis morgen Euer Jörg Scharff






















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