Dienstag, 1. März 2016

Namibia Hautnah Tag 12 Heimreise und Dankeschön

Gemütlich machten wir uns gegen 1000 Uhr zurück zu unseren Autos. Unterwegs wurden wir noch ganz nett von ein paar Impalas verabschiedet.
Weiter ging die Fahrt nach Windhoek. Autos wurden bei Stefan zurück gegeben, was wie immer problemlos vonstatten ging. Daniel und Sabine dürfen ja noch eine Woche länger bleiben - ich wünsche denen beiden noch eine wunderschöne Zeit in Goche Ganas.
Ralf, Kerstin und Carsten mussten bereits früher zum Airport. Ich nutzte die Zeit noch für geschäftliche Termine und flog dann abends gen Frankfurt.

Es war eine traumhafte Reise die wiedermal ganz viel Spaß gemacht hat. Ich bin sicher der Film wird 
grandios werden. Carsten hat insgesamt 40 Stunden Filmaterial gedreht, wir sind alle sehr gespannt.

Vielen Dank an Sabine, Kerstin, Daniel, Ralf und Carsten und natürlich an alle Leser des Blogs. 
Ich freue mich schon auf die nächste Reisen: 
- Japan mit meiner Tochter  März 2016  
- Olympische Spiele Rio de Janeiro August 2016 
- Botswana hautnah Oktober 2016 ( mit dem Allrad durch das Okavango Delta) 

bis bald Euer Jörg Scharff 


Namibia Hautnah Filmdreh Tag 11 Elephant Camp im Mount Etjo Gebiet

Morgens gegen 0900 Uhr machten wir uns auf den Weg zu unserer leider letzten Übernachtung.
Ich wollte früh da sein, denn diese Lodge hatten wir exklusiv für uns und ich weiss es ist einfach traumhaft dort. Kleines Haus , ganz liebevoll von Brigitte geführt mit hervorragender Küche und nur 6 Zimmer. Man parkt die Autos in der Hauptlodge und wird dann mit den Pirschfahrzeugen zur Elephant Camp gebracht. Diese Fahrt dauert ca. 30 Minuten und bietet automatisch wieder wunderschöne Tierbeobachtungen. Wir sahen sogar eine Eule mit gerade gefangener Beute!
Oben angekommen, waren alle restlos begeistert. 
Wir tranken einen leckeren Kaffee und Brigitte hatte einen kleinen Snack vorbereitet.
Nachmittags machten wir uns dann auf die Pirsch und suchten die Elefanten. Wir sahen unglaublich viele Giraffen und Breitmaul Nashörner, sowie Strausse, Blessbock, Wasserbock und Nilpferde (Hippos). 
Leider fing es an zu regnen, was der Landschaft aber keinen Abbruch brachte, Im Gegenteil.
Nass aber fröhlich kamen wir wieder in unserer Lodge an. Es wurden noch die Letzten O-Töne gedreht und dann ging es auch schon zum Abendessen.
Brigitte hatte wiedermal wunderbar in der Lapa eingedeckt. Wir saßen dort wie in einem Kriegsrat und genossen ein unglaublich leckeres Mahl mit den entsprechenden Weinen.
Ein fantastischer Abschluss für diese wunderbare Reise, natürlich mit entsprechendem Lagerfeuer :-)
Bis tief in die Nacht wurde dann noch heiss diskutiert in der Hauptsache über Kindererziehung und politische Themen - war hochspannend. 
Morgen geht die Fahrt leider zurück zum Flughafen.
Bis morgen Euer Jörg   Scharff 




















Namibia Hautnah Filmdreh Tag 10 Löwen und Elefanten

Was für ein wundervoller Tag.
Nach dem Frühstück machten wir uns gegen 0700 Uhr auf den Weg in den Park. Ich erklärte mein Ziel für heute, dieses war Löwen und Elefanten. 
Also auf ging es zur Pirsch. Unterwegs sahen wir Oryx Antilopen , Springböcke, Riesentrappen, Zebras  etc. 
Wir fuhren zu einem Wasserloch ungefährt in der Mitte des Parks. Dort war es sehr ruhig. Da es aber zwei Tage vorher geregnet hatte, war es mit der Pirsch etwas schwieriger, denn die Tiere haben dann genügend Wasser im Busch, sodass sie nicht unbedingt an die Wasserlöcher mussten. 
Wir beobachteten das Wasserloch und machten uns schon auf den Rückweg, bis Daniel uns Sabine sagten dass unter einem Baum hinter dem Wasserloch ein wunderschöner männlicher Löwe lag.
Wir machten die Autos aus und beobachteten ihn. Zwischendurch brüllte er aus Herzenslust, und dieses geht immer wieder durch Mark und Bein. Wo ein männlicher Löwe ist, sind die Damen auch nicht weit. Wir hörten noch einen zweiten Löwen brüllen, konnten diesen aber leider nicht sehen, da er hinter einer Kuppe lag. Wir standen ca. 1 Stunde dort und beobachteten das Schauspiel. 
Auf dem Rückweg begegnete uns dann ein weiblicher Löwe, der ca. 3 Meter von Daniels Auto im Busch unterwegs war. Ein irres Erlebnis. Ein kurzer Toilettenstop wurde eingelegt und dann ging es weiter in Richtung unseres Camps. Ich wollte das Olifants wasserloch ansteuern, da hier gerne Elefanten sind. Wir fuhren also dorthin, zwischendurch mussten wir immer wieder Allrad einschalten, da manche Strassenabschnitte regelrecht überflutet waren über eine längere Distanz. 
Dort angekommen sahen wir zunächst nichts, wir warteten ein wenig und fuhren dann weiter. Unterwegs sah ich auf der Strasse relativ frischen Elefantendung, also konnten sie nicht weit sein. Kerstin entdeckte Sie dann im Busch. Eine Familie die recht zügig unterwegs war, das ist immer ein Zeichen dass sie zum Wasser wollen. Wir drehten und beobachteten die Richtung, und machten uns dann hinter den Elefanten her um zu sehen wie sie die Strasse überquerten, danach fuhren wir weiter zum Wasserloch und sahen wir diese unglaublich schönen Tiere mit Freude zum Wasser marschierten. Es war eine Herde von insgesamt 20 Elefanten inklusive Babyelefanten. 
Wir erfreuten uns an dem Wasserspiel dieser Giganten und waren alle total begeistert. 
Nach diesem einmaligen Schauspiel machten wir uns zurück in unser Camp. Ziel war erreicht :-) 
Die Mittagshitzen verbrachten wir dann ganz gemütlich in der Lodge. Ich musste noch etwas erledigen und zum Gate fahren. Auf dem Rückweg sah ich dann nochmals einen Löwen, direkt am Strassenrand  unter einem Baum liegen. Ich fuhr zurück zum Camp informierte alle und wir machten uns dann auf den Weg auf die Nachmittagspirsch. Fingen natürlch bei dem gesichteten Löwen an. Wunderschön wie nah er an der Strasse lag.
Die nächsten zwei Stunden waren mit schönen Tierbeobachtungen gefüllt. Pünktlich vor dem Sonnenuntergang erreichten wir unser Camp und nahmen unseren Sundowner am Wasserloch ein. Mit gigantischen Bildern und Giraffen und Nashörnern am Wasser wurde dieser Tag verabschiedetet. 
Nach dem Essen erlebten wir insgesamt 5 Nashörner, inkl. kleines am Wasserloch. Ein besseres Fernsehprogramm gibt es nicht . Ein wunderschöner Tag. Morgen geht es auf zu unseren letzten Lodge, die etwas einmaliges ist, bin gespannt wie alle reagieren werden und freue mich bereits sehr darauf. Bis morgen Euer Jörg Scharff 




















Namibia Hautnah Filmdreh Tag 9 Otjikondo Schulprojekt und Etoscha

Morgens gegen 0900 Uhr verliessen wir unsere wunderschöne Lodge und machten uns auf den Weg nach Otjikondo zum Schulprojekt von Gilly und Rainer. Es hatte nachts geregnet und wir sahen blühende Akazienbüsche und Wiesen, einfach wunderschön wie die Natur ihr eigenes Bild malt.
2 Stunden später erreichten wie Otjikondo. 
Gilly war in Urlaub und genoss Ihren 70. Geburtstag. Rainer empfang uns sehr herzlich. Natürlich war die Kamera am Start und er schoss direkt mit ein paar Witzen raus. Wahnsinn wie fit dieser Mann ist, gerade vor ein paar Tagen 84 geworden. 
Wir hatten eine wunderschöne Besichtigung, durften in die Klassenräume hinein, die Kinder sangen uns Lieder was alle sehr rührte. 
Zum Abschluss saßen wir dann noch gemeinsam mit Rainer in seinem Wohnzimmer zusammen und er erzählte uns Geschichten, die das Leben schrieb. Hochinteressant und sehr spannend, hätte man den ganzen Tag zuhören können. 
Wir machten ein kleines schnelles Picknick und begaben uns dann auf den Weg in die Etoscha Pfanne. 
Dort angekommen erledigten wir die Formalitäten und nahmen unsere Schlüssel in Empfang. Es war mittlerweile 1700 Uhr und um 1915 schliesst das Tor. Wir beschlossen also direkt noch auf die Pirsch zu fahren, was wir dann auch taten. 
Unterwegs sahen wir ein Nashorn, dank Kerstin. Zebras, Giraffen, Springböcke, Löffelhunde, Erdwölfe und vieles mehr. Es war einfach wunderschön. Die Krönung war eine Gruppe Zebras, die sich am Wasserloch wie in einem Film aufstellte und dort trank. 
Mit einem wunderschönen Sonnenuntergang machten wir uns auf den Rückweg in unser Camp. Pünktlich um 1915 Uhr erreichten wir das Tor und bezogen unsere Zimmer, die direkt am Wasserloch gelegen waren. 
Nach dem Abendessen machten wir uns dann mit einer Flasche Wein am Wasserloch gemütlich und beobachteten einen kleinen Revierkampf unter Nashörnern. Ein Toller Abschlusss für diesen wunderschönen Tag. Zufrieden und müde gingen wir dann gegen 2300 Uhr in unsere ZImmer. 
Morgen heisst es bereits ab 0700 Uhr auf zur Pirsch. Freue mich schon sehr darauf, und beginn gespannt was wir alles sehen werden. 
Bis morgen Euer Jörg Scharff