Samstag, 15. Oktober 2016

Botswana hautnah - geführte Jeepsafari durch das Okavango Delta - Tag 3

Früh morgens um 0530 wurden wir liebevoll von den Mitarbeitern des Camps geweckt. 
Um 0600 Uhr ein kleines Frühstück und dann auf zur Tierbeobachtung, komplett mit Kameras und Fernglas ausgerüstet machten wir uns mit den Lodgefahrzeugen auf in die Wildnis. Am Anfang sahen wir Hyänen,Elefanten, Antilopen und Giraffen. Wir suchten aber den Leopard oder andere Katzen. Jorn unser Guide erhielt dann über Funk den Hinweis dass Wildhunde gesehen wurden. Wir machten uns dann auf den Weg und sahen ein Rudel Windhunde im Schatten eines Busches liegen. Sehr seltene Tiere die es fast nur noch im Delta zu sehen gibt. Und mit die erfolgreichsten Jäger. 
Wunderschön anzusehen und vielleicht nur 3 Meter von unserem Fahrzeug entfernt. Weiter ging die Fahrt und wir erhielten über Funk einen Tip, dass ein Leopard gesehen wurde. Nun hiess es festhalten denn zügig machten wir uns auf den Weg. Denn jede Sekunde zählt, Leoparden sind sehr schwer zu finden und verstecken sich sehr häufig in dichtem Busch. 
Wir fanden den Leopard auf einem Baum liegen und sich ausruhen, ein wunderbarer Anblick. 
Wir warteten, denn der Leopard schläft selten auf dem Baum sondern ruht sich nur etwas aus. Dann entschieden wir doch eine kleine Pause einzulegen und eine Tasse Kaffe, Wasser oder Tee zu uns zu nehmen. Im Anschluss daran wollten wir wieder zu dem Baum fahren wo der Leopard war. 
Er war natürlich weg. Aber etwas weiter sahen wir noch ein Auto stehen, wir machten uns also dorthin und sahen den Leoparden in voller Pracht. Man merkte das er unruhig war und Hunger hatte. Weiter unten standen ein paar Impalas. Wir konnten beobachten wir er sich dann ganz vorsichtig in die Nähe der Impalas schlich. Ein gigantisches Erlebnis. 
Leider drehte der Wind und die Impalas rochen die Gefahr, ein schnelles Verschwinden war dann natürlich die Folge. 
Zufrieden und glücklich machten wir uns alle wieder zurück in unser Camp und durften ein hervorragendes Mittagessen geniessen. Nun war Ruhe angesagt bis 1600 Uhr , diese Zeit nutze ich um diesen Blog zu schreiben. Um 1600 Uhr machten wir uns wieder mit den Lodgeautos auf den Weg zur Tierbeobachtung. 
Wieder gigantische Erlebnisse. Abends auch wieder ein hervorragendes Essen unter Sternenhimmel.
Müde und voller tausend Eindrücke gingen wir in unsere zelte. Es ist etwas ganz besonderes mit den Geräuschen des Busches einzuschlafen. 
Morgen geht es weiter nach savuti , eine schwierige Straße wartet auf uns, aber ich bin sicher dass wir dieses meistern werden.





















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